Bei Frame-Transfer-Sensoren sind Sensorfläche und Speicherbereich nicht streifenförmig, sondern in 2 Blöcke getrennt angeordnet. Die lichtempfindliche Sensorfläche dient dabei gleichzeitig als Schieberegister. So können die Ladungspakete „in einem Rutsch“ nach der Belichtungsphase vom Sensorbereich in den dunklen Speicherbereich verschoben und von dort in gleicher Weise wie beim Interline Sensor ausgelesen werden. Es wird also die jeweils unterste Bildzeile ins Ausleseregister übernommen und von dort seriell ausgelesen. Frame-Transfer-Sensoren haben zwar eine bessere Lichtquantenausbeute, sind aber in der Herstellung teuerer als Interline Sensoren, weil die Gesamtsensorfläche fast doppelt so groß ist; sie finden daher selten in Consumerkameras Verwendung.

Die Schritte im einzelnen:

1. Belichtungsphase

2. Transfer in den Speicherbereich

3. Auslesen des Speicherbereichs